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Hochschultage Berufliche Bildung 2017

Workshop 07 Informell und non-formale Kompetenzen
Informell und non-formal erworbene Kompetenzen: Praktische und theoretische Aspekte der Validierung und Dokumentation

Prof. Dr. Gerald Heidegger, i. R. (Universität Flensburg)
Dr. Bernd Gössling (Universität Osnabrück)

Die Validierung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen ist seit 2002 eine europäische Berufsbildungspriorität. In Deutschland verlief die Umsetzung entsprechender Ansätze bisher jedoch meist schleppend.

Mit der Einführung eines nationalen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen und mit der Zusage, bis 2018 eines geregeltes Verfahren zur Kompetenzvalidierung einzuführen, gewinnt dieses Thema auch in Deutschland wieder eine neue Dynamik.

Dies sehen wir als eine Aufforderung zur theoretischen Reflexion und widmen uns hierauf basierend im ersten Teil des Workshops den spezifischen Machtverhältnissen im Feld der Berufsbildung. An dieser Stelle werden zum einen Vergleiche zu anderen europäischen Ländern hergestellt und Zusammenhänge zwischen den Bedarfen von jungen Zugewanderten und der potentiellen Funktion des beruflichen Schulwesens thematisiert.

Darüber hinaus ergibt sich auch die Notwendigkeit, bestehende und zurzeit neu entwickelte Verfahren zur Erfassung von Kompetenzen methodisch abzusichern und praktisch zu erproben. Im zweiten Teil des Workshops geht es daher, ausgehend von dem Basisreferat zu Kompetenzen und Erfassbarkeit von Kompetenzen, um Verfahren(sprototypen) aus den Projekten AiKomPass (Anerkennung informell erworbener Kompetenzen in der Metall- und Elektroindustrie), ValiKom (Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen) und KomBiA (Kompetenzbilanzierung für Ältere Beschäftigte in Altenpflege und Maschinenbau).

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 28.07.2017