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Hochschultage Berufliche Bildung 2017

Workshop 09 Curriculumentwicklung
Curriculumentwicklung im Spannungsfeld von Bildungspolitik und Unterrichtsgestaltung: Wie können Curricula zur Lösung von pädagogischen Herausforderungen beitragen?

Maria Cleef (QUA-LiS NRW)
Dr. Sophia von Kleist (QUA-LiS NRW)

Die föderale Struktur der Bundesrepublik führt zu unterschiedlichen Realisationen in der Standardsetzung für die berufsbildenden Schulen. Der Workshop will unterschiedliche Perspektiven aus verschiedenen Bundesländern darstellen und Raum für Beiträge bezüglich Makro- (Kompetenzorientierung, KMK-Standards etc.), Meso- (Lehrpläne als Ordnungsmittel der Bundesländer etc.) und Mikroebene (Bildungsgangarbeit etc.) bieten.

Die Berufsfachschule ist der Vergleichspunkt, mit dessen Hilfe verschiedene Perspektiven beleuchtet werden. Die bildungspolitischen Vorgaben und deren Implementationsansätze in den verschiedenen Bundesländern bieten Möglichkeiten des Vergleichs, Austauschs und der Diskussion.

Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in Bayern zeigt das Grundprinzip von LehrplanPLUS und erläutert Wege zur Vernetzung von Fächern und Kompetenz. Daran anschließend wird die Umsetzung im Unterricht an Wirtschaftsschulen mithilfe eines Übungsunternehmens dargestellt.

Das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz (PL) zeigt anhand seiner Lehrpläne eine Verbindung von Lernbausteinen und Fachrichtungsbezug auf. Die einheitliche Darstellung der Lehrpläne und die Nutzung einer Deckungsanalyse verdeutlichen dabei systematische Gestaltungswege.

Die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) gibt Einblick in die systemkoordinierte Curriculumentwicklung, die in Anlehnung an den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) kompetenzorientierte Bildungspläne in verschiedenen Fachbereichen ermöglicht. Didaktische Jahresplanungen der Berufsfachschule veranschaulichen Möglichkeiten der Umsetzung und Gestaltung.

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 26.04.2017